Berlin auf dem Motorrad erkunden

Berlin ist immer eine Reise wert, und besonders macht eine Erkundungstour auf dem Motorrad entlang der vielen Sehenswürdigkeiten großen Spaß. Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern hier gibt es auch die meisten Motorradfahrer. Insgesamt sind allein in Berlin 70.000 Motorräder zugelassen. Egal, ob alleine, zu zweit oder in einer Gruppe, eine Rundfahrt durch oder rund um Berlin sollte man sich nicht entgehen lassen. Gerade bei schönem Wetter trifft man in Berlin auf eine Vielzahl von Motorradfahrern.

Mit dem Motorrad ist man mobil und flexibel. Mit Hilfe eines passenden Reiseführers kann man sich die schönsten Ziele heraussuchen und eigenständig und zeitunabhängig anfahren. Das Bike bietet den Vorteil, dass man nicht lange auf Parkplatzsuche gehen muss und schnell überall hinkommt.

Ein beliebter und traditionsreicher Treffpunkt der Biker in Berlin ist die Nikolasseebrücke, unter den Bikern “Spinner-Brücke” genannt. Dort traf man sich bereits in den frühen 60er Jahren. Aufgrund der damaligen eingeschränkten Möglichkeiten, sich auf weiten Landstraßen, Serpentinen oder in schöner Landschaft austoben zu können, konnte man nur davon träumen, oder eben nur “rumspinnen”. So entstand der Name der “Spinner-Brücke”. Seit 1990 ist der Traum aber nun wahr geworden, und die Biker können spontan Ausflüge unternehmen und ihre Tachos auf Touren bringen.

Wer als Motorradfahrer nach Berlin kommt, sollte sich auf jeden Fall gut vorbereiten. Zunächst einmal wäre da Berlin-Mitte zu sehen. Man fährt entlang Straße des 17. Junis vorbei an der Siegessäule, dem Tiergarten und Schloss Bellevue bis hin zum Brandenburger Tor. Dies dient immer wieder als schönes Fotomotiv. Gleich neben dem Brandenburger Tor ist der Reichstag mit der berühmten Glaskuppel. Möchte man diesen besichtigen, sollte man Geduld mitbringen, denn der Andrang ist immer sehr groß. Zwei Stunden Wartezeit sind mittlerweile normal, aber der gigantische Ausblick über Berlin entschädigt die Mühen des Wartens. Auch das neu ausgebaute Regierungsviertel direkt am Reichstag und an der Spree ist sehenswert und lädt zudem zum Verweilen ein.

Zum Pflichtprogramm gehören auch der Potsdamer Platz mit dem bekannten Sony-Center, sowie natürlich der Ku´damm mit der weltberühmten Gedächtniskirche und dem Zoo. Weiter geht es dann Richtung Osten mit seinen wunderschönen Prachtbauten, wie z.B. der Berliner Dom oder die Museumsinsel. Auch die wunderschöne Lindenstraße sollte man sich nicht entgehen lassen. Sie führt vom Ostteil aus wieder Richtung Brandenburger Tor.

Egal, ob man Berlin auf eigene Faust oder als geführte Tour entdecken möchte, man sollte sich Zeit mitbringen, denn Berlin hat viel zu bieten. Man kann entweder sein eigenes Motorrad oder aber auch ein Leihmotorrad verwenden. Eine passende Schutzausrüstung darf auf jeden Fall nicht fehlen.

Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Schöne doch so nah liegt

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