Reiz des Motorrads – Lust am Risiko

Das Motorrad ist für eingefleischte Fans weitaus mehr als ein Verkehrsmittel. Die Besonderheit des Motorradfahrens liegt für sie viel mehr in dem dahinterliegenden Lebensgefühl, das gleichzusetzen ist mit einem Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit.
Motorradfahrer nutzen ihr Hobby jedoch nicht nur um dem Alltagsstress zu entkommen, für kurze Zeit alle Verantwortlichkeiten zu vergessen oder einfach nur die schönen Landschaften zu genießen – viele werden vor allem von dem Rausch der Geschwindigkeit getrieben. Der Reiz des Motorradfahrens ist für sie gleichzeitig der Reiz der Gefahr. Damit ähnelt das Verhalten der Motorradfahrer in vielerlei Hinsicht dem der Risikosportler. Das Motorradfahren stellt öfters sogar einen viel größeren und leider auch gefährlicheren Nervenkitzel dar, als das Drachenliegen, Fallschirmspringen, Springreiten, Tiefseetauchen oder auch Windsurfen.
Der Motorrad-Fahrer kann den Nervenkitzel in viel unmittelbarer Art und Weise im direkten Moment und innerhalb bestimmter Körper- und Bewegungshaltungen am eigenen Leib sozusagen hautnah erfahren. Vor allem die für das Motorradfahren typischen Bewegungsmomente wie das Erlebnis der Schräglagen in starken Kurven und auch das Gefühl bei besonders starken Beschleunigungen und Geschwindigkeiten machen für den Motorradfahrer den besonderen Reiz aus. Dies führt dann leider oft auch zu einem immer riskanteren Fahrstil, bei dem versucht wird, den eigenen Geschwindigkeitsrekord zu brechen, indem die technischen und persönlichen Grenzen bis ins letzte ausgereizt werden.

Kommentare sind geschlossen.